Maturitätsfeier 2026
Mit zwei stimmungsvollen Feiern in der Aula verabschiedete die Kantonsschule ihren Maturajahrgang. Zahlreiche Angehörige, Freund:innen sowie Lehrpersonen feierten gemeinsam mit den Absolvent:innen einen bedeutenden Meilenstein.
Besonders prägend war dieser Jahrgang, da erstmals auch mathematisch-naturwissenschaftliche Klassen zur Matura geführt wurden. Insgesamt konnten die Klassenlehrpersonen 105 Schülerinnen und Schülern ihre Maturitätszeugnisse überreichen: 7 altsprachliche, 45 neusprachliche und 53 mathematisch-naturwissenschaftliche Maturen wurden erreicht.
Als Gastredner sprach Gian-Leo Willi, Maturus des Jahres 2020. In seinem persönlichen Rückblick auf seinen bisherigen Werdegang ermunterte er die jungen Erwachsenen, unterschiedliche Wege auszuprobieren und den Mut zu haben, Pläne auch wieder zu verwerfen. Kein Umweg oder kein Unterbruch sei sinnlos, betonte er. Entscheidend sei vielmehr, nach Rückschlägen wieder auf-
zustehen und aus den gemachten Erfahrungen zu lernen. Eine Erkenntnis aus seiner Zeit beim Solarrennen brachte er dabei treffend auf den Punkt:
«Gaht nöd – git’s nöd!»
Auch die Maturi und Maturae blickten in bewegenden Worten auf ihre Schulzeit zurück, und zwar genau so, wie es der vorgetragene Song der Cranberries Don’t Look Back in Anger nahelegt. Ohne Ärger, doch mit Wehmut und grosser Dank-
barkeit. Dankbarkeit dafür, an einem Ort aufgewachsen zu sein, an dem sie in Frieden leben und eine ausgezeichnete Bildung geniessen dürfen. Mit einem Augenzwinkern erinnerten sie zugleich an manchen ausgefressenen Schabernack im Unterricht und darüber hinaus.
Besonders hervorgehoben wurden die tiefen Freundschaften, die während der vergangenen Jahre entstanden sind. Die Maturae und Maturi zeigten sich stolz auf ihre schulischen Leistungen, aber ebenso auf das, was sie in ihren Hobbys, Vereinen und im Sport zusätzlich geleistet und erreicht haben.
Für musikalische Höhepunkte sorgten die Schüler:innen gleich selbst. Sie bewiesen eindrücklich, dass umfassende Bildung auch Kreativität fördert: Neben berührenden Interpretationen bekannter Songs begeisterten sie das Publikum mit eigenen Werken. Auch das Blasorchester unter der Leitung von Roger Dietiker spielte – und unter den Musizierenden waren einige Maturae und Maturi.
Beim anschliessenden Apéro wurden Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet. In gelöster und zuversichtlicher Atmosphäre begegneten sich die Absolvent:innen, ihre älteren Geschwister aus der Alumni-Gemeinschaft, Lehrpersonen, Eltern sowie Freund:innen an einem wunderschönen Sommerabend.
Wir gratulieren allen herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen unbeschwerte und unverplante Wochen, bevor sie in ihre nächste Lebensphase starten.
Text: Valeria Gemelli
Fotos: Sibille Ruetz








































