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Gymnasium Freudenberg
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Maturitätsfeier 2018

Es gibt nicht so viele Momente im Leben, in denen ein ganzes Orchester für einen aufspielt. Am 6. Juli war für die 98 Maturandinnen und Maturanden so ein Tag. Mit der Maturitätsfeier haben sie das lang ersehnte Ziel erreicht und durften das Dokument in Empfang nehmen, das ihnen den Zugang zu allen Hochschulen öffnet.

Der Festakt war begleitet von viel Musik und sogar einer akrobatischen Einlage des Freifach-Kurses „Manege“. Neben Rektor a. i. Beat Gyger sprach als Gastredner der ehemalige Abt des Klosters Einsiedeln, Martin Werlen, gemeinsam mit der Maturandin Alexandra Glarner und dem Maturanden Paul Spielberger.

Welche Menschen und welche Erfahrungen haben die jungen Menschen in ihrer Gymnasialzeit geprägt und was erwartet sie nun in der Berufswelt und der Gesellschaft? Dass Wissensvermittlung zwar wichtig, aber Charakter- und Persönlichkeitsbildung mindestens ebenso bedeutend und prägend sind, war nur eine der zentralen Erkenntnisse aus dem Dialog vor den vollen Rängen der Aula. Martin Werlen schloss denn seine Rede auch mit den Worten:

„Vielleicht habt ihr, liebe Maturae und Maturi auch schon gehört, dass die Welt nicht auf euch wartet. Diejenigen, die euch das sagen, sind voller Demut stolz auf ihre Weisheit. Da habe ich eine andere Botschaft, die euch wahrscheinlich überrascht. Ich bin überzeugt: Wenn ihr das seid, als was ihr heute ausgezeichnet werdet, dann wartet die Welt auf euch.
Die Welt schreit nach Menschen, die mit offenen Augen und aufgeschreckten Ohren durchs Leben gehen.
Die Welt schreit nach Menschen, die neue Ideen einbringen, um aus allem Festgefahrenen herauszufinden.
Die Welt schreit nach Menschen, deren Horizont nicht an den eigenen Interessen oder an der Landesgrenze endet.
Die Welt schreit nach Menschen, die die Not so vieler wahrnehmen und dabei nicht gleichgültig bleiben.
Die Welt schreit nach Menschen, die sich nicht besser fühlen als die anderen, sondern zusammen mit den anderen auf dem Weg sind.
Die Welt schreit nach Menschen, die einander mit Respekt begegnen.“

Wir wünschen unseren Maturi und Maturae dass sie diese Erfahrung im kommenden Leben immer wieder machen dürfen.

Fotos Christian Bordin

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